Harry Bingham: Fiona. Wo die Toten leben

Literatur übersetzen, Romane, Spannung

Ein verlassener Friedhof im Nirgendwo. Im sogenannten «Totenhaus» liegt leblos eine junge Frau in weißem Kleid, eine Bibel in der Hand. Fiona Griffiths ist fasziniert von der schönen Toten. Zwar stellt sich bald heraus, dass die Unbekannte eines natürlichen Todes gestorben ist, doch das macht den Fund nur noch mysteriöser. Und ungelöste Rätsel sind nicht Fionas Ding. Sie findet heraus, woher die Frau kam. Warum niemand sie als vermisst gemeldet hat. Und welches Schicksal ihr bestimmt war. Ein Schicksal, schlimmer als der Tod. Es droht auch anderen. Zum Beispiel Fiona.

„Ich mag Häuser (…), die so richtig die Sau rauslassen, egal wie. Die geballte Staatsmacht, mit Granitblöcken bewehrt, Löwenköpfe am Portal, den Stinkefinger voll in die Fresse. So ein Regierungskomplex, der direkt aus dem Zweiten Weltkrieg gehumpelt ist, bröckelnde Pracht und Wellblechhütten.“

Das ist Fiona Griffiths in Höchstform.

Harry Bingham, Fiona. Wo die Toten leben, Rowohlt Verlag 2019


Coverfoto, Beitragsbild © Rowohlt, 2019
Verlagstext oben © Rowohlt, 2019